Integration Labs und Projekte

QVLS-iLabs vereint starke Akteure aus der Forschung und der Industrie mit dem gemeinsamen Ziel, Quantentechnologien aus dem Labor in marktfähige Anwendungen zu überführen.

Von der Entwicklung automatisierbarer Prozessketten, über Cloudzugang zum Quantencomputer bis hin zur Vermittlung von zukunftsweisenden Themen: unser Zukunftscluster bündelt die Kompetenzen von über 20 Akteure entlang der gesamten Innovationskette.

In aktuell 13 Projekten adressieren sie aus unterschiedlichen Perspektiven die zentralen Herausforderungen auf dem Weg zu robusten, skalierbaren und wirtschaftlich nutzbaren Quantentechnologien.

Unsere iLabs und Projekte

Die aktuellen iLabs und ihre Projekte konzentrieren sich auf zentrale Basistechnologie und deren Weiterentwicklung hin zu integrierten und kombinierten Komponenten und Demonstratoren mit einer Markt- und Produktperspektive:

iLab „Photonic Integration“

Integration photonischer Komponenten (z.B. Laser) für die Quantentechnologie

Wer heute in ein Quantenlabor blickt, sieht meist noch raumfüllende optische Tische mit zahlreichen Lasern und unzähligen Einzelkomponenten. Diese diskreten Aufbauten sind derzeit notwendig, um quantenbasierte Chips zu betreiben – stehen jedoch einer Miniaturisierung und Skalierung im Weg.

Im iLab „Photonic Integration“ wird deshalb die Demonstration integrierter photonischer Komponenten und Module für die Quantentechnologie vorangetrieben. Ziel ist es, Laser, Wellenleiter und weitere optische Bauelemente in kompakte, hochintegrierte Systeme zu überführen und damit die Grundlage für marktfähige, skalierbare Quantentechnologien zu schaffen.

Diese Projekte sind Teil des „Photonic Integration“-iLabs:

Sci-Line

Skalierbare Technologie für photonische integrierte Schaltkreise

Dip-QT

Demonstration vollständig integrierter photonischer Plattformen

QPIC-2

Quantum Photonic Integrated Components

UV4QT

Hocheffiziente Frequenzverdopplung in den UV-Bereich für Quantentechnologien

QPS

Quantum-based Pressure Standards

iLab „Electronic and Control Integration“

Integration elektronischer Komponenten (z.B. Kontrollsignale) für die Quantentechnologie

Von der Kaffeemaschine bis zur Raumfahrt – ohne Elektronik funktioniert keine moderne Technologie. Auch Quantensysteme benötigen präzise elektrische Ansteuerung, stabile Referenzen und zuverlässige Kontrollmechanismen. Damit diese nicht in komplexen Einzelaufbauten enden, müssen Elektronik und Steuerung kompakt und integriert gedacht werden.

Das iLab „Electronic and Control Integration“ ist aus dem bisherigen iLab „Electronic Integration“ hervorgegangen und erweitert dessen Fokus um die Echtzeitkontrolle von Quantencomputing- und Quantensensorik-Demonstratoren. Ziel ist die enge Verzahnung von Elektronik, Software und Steuerungssystemen, um Miniaturisierung, Standardisierung und den Technologietransfer in marktfähige Anwendungen entscheidend voranzubringen.

Diese Projekte sind Teil des „Electronic and Control Integration“-iLabs:

INERTIQ

Quanteninertialsensorik in dynamischer Umgebung basierend auf optomechanischen Resonatoren

KOFREFpro

Kompakte Frequenzreferenz

CLIQC

Cloud-Zugriff auf ionenfallenbasierte Quantencomputer

HIQS

Hardware-Software Integration elektronischer Komponenten

iLab „Atom and Ion Chip Trap Technology“

Konzepte der Miniaturisierung und der robusten Fertigung von z.B. Ionenfallenchips weiterentwickeln, sowie Transfer des Fertigungs-Know-Hows in die Industrie

Wie lassen sich empfindliche Quanteneffekte mit den Anforderungen industrieller Fertigung verbinden? Indem atomare und ionenbasierte Quantensysteme miniaturisiert, robust ausgelegt und von Beginn an mit Blick auf ihre Herstellbarkeit entwickelt werden.

Im iLab „Atom and Ion Chip Trap Technology“ stehen daher Konzepte und Technologien für hochintegrierte Atom- und Ionenfallen im Mittelpunkt. Entwickelt werden unter anderem kompakte Fallenchips, neuartige Fallenkomponenten und erste Anwendungen im industriellen Umfeld. Ziel ist es, quantenbasierte Systeme so auszulegen, dass sie nicht nur im Labor funktionieren, sondern auch zuverlässig und skalierbar gefertigt werden können – als Grundlage für zukünftige kommerzielle Quantentechnologien.

Diese Projekte sind Teil des “Atom and Ion Chip Trap Technology”-iLabs:

KOAQS-II

Kompakte Atomquelle für Quantensensoren

AmetiQ

Industrielle Wertschöpfungskette für die AutoMatisiErte InTegration von Ionenfallen-Quanten-prozessoren

SiQT 2

Skalierbare Integrierte Ionenfallen für QT

GALACTIQ

Glasbasierte, fortschrittliche LIDE-Atomchip-Technologie für die inertiale Quantensensorik

QBatt

Magnetische Kamera für die Kontrolle von Batterien für Elektrofahrzeuge

„Coordination, Communication and Support Lab“

Die gemeinsamen technologischen Arbeiten in den iLabs werden ergänzt durch innovative Konzepte für Vernetzung, Unterstützung von Ausgründungen und Wissenstransfer.

Ergänzt werden die technologischen Arbeiten in den iLabs durch gemeinsame, flankierende Maßnahmen im Coordination, Communication and Support-Lab (c²s-Lab).

Das c²s-Lab fungiert als zentrale Schnittstelle im gesamten Zukunftscluster: Es vernetzt die Projekte untereinander, treibt die strategische Weiterentwicklung voran und stärkt die Anbindung an externe Partner aus Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft.

Übergeordnetes Ziel ist es, QVLS-iLabs als langfristig selbsttragenden Cluster zu etablieren und damit den Aufbau eines neuen, leistungsfähigen Wirtschaftszweigs im Bereich der Quantentechnologien aktiv mitzugestalten.

Abgeschlossene Projekte

Diese Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen:

Q-PIC

Photonische Komponenten für Quantenprozessoren

KOFREF

Kompakte Frequenzreferenz

Q-GALA

Quanten-Gravimeter mit erweiterten LIDE-basierten Atomchips

SiQT

Skalierbare integrierte Ionenfallen für Quantentechnologie

KOAQS

Kompakte Atomquelle für Quantensensoren

INTEGER

Integration von Elektronikkomponenten in einem Glas-Interposer

QBatt

Magnetische Kamera für die Kontrolle von Batterien für Elektrofahrzeuge

HIQS

Hardware-Software Integration elektronischer Komponenten