Fünf Tage. Eine Halle. Eine ganze Community in Bewegung.

Die Hannover Messe 2026 war ein wegweisender Moment für Quantentechnologien in Deutschland, und Quantum Valley Lower Saxony stand dabei im Mittelpunkt.

Die Woche brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung, Industrie und internationalen Delegationen zusammen. Wir freuten uns sehr, Falko Mohrs, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Grant Hendrik Tonne, Minister für Wirtschaft, Melanie Walter aus der Niedersächsischen Staatskanzlei, Angela Ittel, Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, Frank Härtig und Annette Röttger von der PTB sowie Vertreterinnen und Vertreter des VDI TZ und der internationalen Fachpresse begrüßen zu dürfen. Gespräche auf diesem Niveau spiegeln eine klare Entwicklung wider: Quantentechnologien sind kein Zukunftsthema mehr.

Der QVLS Explore Quantum Ausstellungsbereich wurde von Phaeno geprägt, deren Exponate das Herzstück der Fläche bildeten. Ergänzt wurden sie durch #clusters4future QVLS-iLabs, Quantum Frontiers, QIMP, TU Braunschweig, Leibniz Universität Hannover und QubeDot, die mit interaktiven Demonstratoren die Wissenschaft greifbar machten. Besucherinnen und Besucher konnten zudem Prototypen der QVLS-Startups CDO2, Agile Optic, QUDORA Technologies und QubeDot erleben. Für gezielte Industriebesuche konnten wir außerdem die QVLS-Mitglieder Classiqund TÜV Nord begrüßen. In der übrigen Halle präsentierten SaxonQ, planqc, Munich Quantum Valley und Quantum BWihre Arbeit mit eigenen Ständen.

Auf der Bühne sprach Naz Pourmalek darüber, wie das QVLS-Ökosystem Industrie, Forschung und Partner zusammenbringt, um gemeinsam Wirkung zu entfalten. Die Masterclass mit Larissa Braun, Stephan Hannig von Agile Optic und Christian Brandel von hannoverimpuls beleuchtete den Weg von der Quantenforschung in die industrielle Anwendung. Nicholas Spethmann, Leiter des QTZ bei der PTB, thematisierte die wachsende Bedeutung von Quantensicherheit und Verschlüsselung, eines der drängendsten Themen im Feld. Im Rahmen eines TV-Interviews sprachen Naz Pourmalek und Nicholas Spethmann gemeinsam am Rande der Messe über aktuelle Entwicklungen in der Quantentechnologie.

Ein besonderes Highlight der Woche war das Quantum Future Women Programm, an dem auch Vertreterinnen und Vertreter des VDI TZ teilnahmen: Vorträge und Aktivitäten für Frauen, von Frauen in der Quantenwelt. Solche Formate erinnern uns daran, dass der Aufbau des Quantenfelds bedeutet, es für alle zu gestalten.

All das wäre nicht möglich gewesen ohne die Menschen, die ihre Zeit investierten, um am Stand Quantenwissenschaft für hunderte Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen. Ein herzliches Dankeschön an die Quantenphysikerinnen und -physiker, die wertvolle Zeit aus ihrer Forschung abzweigten, um bei uns zu sein: Sabine Möhlmann, Tim Meyer, Celeste Torkzaban, Franziska Greinert, Larissa Braun, Lena Bittermann, Jana Hartmann, Gayatri Sasidharan, Kai Bruns, Marlon Kuhn, Radhika Goyal, Erik Dunkel, Tobias Pootz, Lea Richtmann, Nica Schiffelholz, Christine Marachoris, Sam Ondracek, Kevin Rempel, Lars Krieger, David Stuhrmann, Najwa Al-Zaki, Florian Ungerechts, Markus Duwe, Axel Hoffmann und Yauheni. Wissenschaftskommunikation in dieser Qualität entsteht nur durch Menschen, denen es wirklich am Herzen liegt, ihre Arbeit mit der Welt zu teilen.

An alle, die besucht, präsentiert, diskutiert und vernetzt haben: Danke. Genau dafür steht das QVLS-Ökosystem.

Bis nächstes Jahr. Hannover Messe, 5. bis 9. April 2027.