Letzten Samstagabend verwandelten sich die Labore und Flure der Leibniz Universität Hannover in einen Abenteuerspielplatz der Entdeckungen für unsere jüngsten Forscher*innen. Im Rahmen von „Die Nacht, die Wissen schafft“ veranstaltete das Team von Quantum Valley Lower Saxony ein interaktives Wissenschaftsabenteuer für Kinder: „Raiders of the Lost Quantum“.
An fünf interaktiven Stationen konnten die Kinder Ionen fangen, transportieren, verschränken, detektieren und speichern, dabei kleine Aufgaben lösen und Stempel sammeln. Auf spielerische Weise tauchten sie in die Geheimnisse der Quantenphysik ein. Ergänzt wurde das Programm durch spannende Spiele wie QuantumFrontiers’ „Sciddle the Riddle“ und das BMFTR-geförderte Spiel „Quantista“ von Prof. Stefanie Kroker und der Technischen Universität Braunschweig.
Das Ergebnis war überwältigend: pure Freude, Neugierde und noch mehr Begeisterung, als wir uns vorgestellt hatten. Über 200 Kinder wurden für einen Tag zu echten Quantenforscher*innen. Eltern zeigten sich dankbar, Kinder präsentierten stolz ihre ausgefüllten Stationen-Karten und viele nahmen tolle Preise mit nach Hause – und vor allem eine noch größere Lust auf Wissenschaft. Einige Kinder entwickelten bereits ein intuitives Verständnis für Konzepte wie Qubits und Photonen. Ein Beweis dafür, dass selbst komplexe Ideen spielerisch erfassbar sind.
Unser besonderer Dank gilt dem Team, das diesen Abend möglich gemacht hat: Sophie Najwa Al-Zaki, David Christoph Stuhrmann, Tobias Pootz, Lars Krieger, Vanessa Wienzek, Florian Ungerechts, Ali Lezeik, Sabine Moehlmann, Tim Meyer, Fritz Schulze-Wischeler, dem Laboratory of Nano and Quantum Engineering, der phaeno gGmbH, Dominik Essing und Tobias Froböse. Von der Ideenentwicklung über die Gestaltung der Aktivitäten bis hin zur geduldigen Betreuung der Kinder. Eure Kreativität und Engagement machten den Abend zu etwas ganz Besonderem.
Wenn „Die Nacht, die Wissen schafft“ eines gezeigt hat, dann dies: Neugier beginnt früh, und die Zukunft der Quantenphysik könnte schon heute eine Stempelkarte in Händen halten.